
Kronen Zeitung
2:3 GEGEN DIE BAYERN
BVB-Ärger nach Torjubel: „Dann spiele ich Schach“
Mit seinem Torjubel zum zwischenzeitlichen 1:0 im Top-Spiel gegen die Bayern sorgte Dortmund-Profi Nico Schlotterbeck für Aufsehen – dieser hätte beinahe einen Platzverweis bedeutet. Der Innenverteidiger kann die Kritik jedoch nicht nachvollziehen: „Dann spiele ich irgendwann eben Schach.“
Borussia Dortmund ging in der 26. Minute durch Nico Schlotterbeck per Kopf in Führung. Beim Jubel sprang der Innenverteidiger zunächst auf und dann über eine Werbebande – eine Szene, die im Anschluss für Diskussionen sorgte. „Sky“-Moderator Sebastian Hellmann wies den Nationalspieler darauf hin, dass ein solcher Jubel laut Regelwerk durchaus mit Gelb geahndet werden könne. Brisant: Schlotterbeck war zuvor bereits verwarnt worden, Gelb-Rot hätte den Platzverweis bedeutet.
Der 26-Jährige reagierte deutlich: „Wenn man alles ausmustert, dann haben wir kein Fußball mehr. Dann spiele ich irgendwann Schach. Wenn ich dafür eine Gelbe bekomme, dann hört es auf.“
Kurz zuvor war Schlotterbeck nach einem harten Einsteigen gegen Josip Stanisic mit Gelb bedacht worden – aus seiner Sicht sogar schmeichelhaft: „Ich glaube, dass man da Rot geben kann.“
„Sei mir nicht böse, ...“
Einen Platzverweis wegen des Jubels hätte er hingegen nicht akzeptiert: „Wenn ich auf den Zaun springe, ist das vielleicht etwas anderes. Aber über eine Bande springen? Sei mir nicht böse, aber das kann kein Gelb geben.“
Bitterer Abend für den BVB
Am Ende stand für die Dortmunder trotz zwischenzeitlicher Führung eine 2:3-Niederlage. Schlotterbeck verursachte beim Stand von 1:1 zudem einen Foulelfmeter, den Harry Kane verwandelte. Sportlich ein Dämpfer. Und emotional ein Abend, an dem Schlotterbeck nicht nur mit dem Gegner, sondern auch mit dem Regelwerk haderte.
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